Herbst und Winteräsungsmischung
Die vom Wild besonders gern angenommene Mischung erfreut sich bei allen Hoch- und Niederwildjägern zunehmender Wertschätzung. Zwar stellt die Mehrzahl der in hoher Dosierung enthaltenden Gütepflanzen - insbesondere Kohl und Klee - recht hohe Ansprüche an den Boden, dafür aber spenden sie bei entsprechender Düngung reichliche Äsung über das ganze Jahr. Malve, Phacelia, Klee und Buchweizen ziehen das Wild bereits kurz nach der Aussaat stark an.
Im Herbst und Winter stehen wintergrüner Roggen, Kohl und Futterraps zur Verfügung. Herbstrübe und Winterrübse dienen als Notzeitäsung für den Spätwinter. Im 2. Jahr sorgen schnell hoch wachsender Roggen, Klee und Westfälischer Furchenkohl für eine ausreichende Lebensgrundlage und bieten dem Jungwild sichere Deckung. Bei geringem Wilddruck spendet das Herbst- und Winteräsungsgemisch selbst im dritten Jahr noch ein befriedigendes Nahrungs- und Deckungsangebot.
- Aussaatzeit: Mai, Juni, Juli, bis Ende August
- Aussaatmenge: schwere Böden: 20 kg / ha; leichte Böden: 30 kg / ha
- Aussaattiefe: 2 - 3 cm
- Lebensdauer: zwei- bis dreijährig
- Düngung: 400 kg / ha Volldünger (Blaukorn) nach der Aussaat, 200 kg / ha Kalkammonsalpeter Anfang September
- Pflege: Bei starkem Verunkrauten sollte die Fläche vier Wochen nach der Aussaat mit hohem Schnitt gemäht werden
- € 4,60 / kg
Die Mischung enthält: Westfälischer Furchenkohl, Dauerstaudenroggen "Permontra", Buchweizen, Wintergrünroggen, Futterkohl "Grüner Angeliter", Kulturmalve, Schwedenklee, Futterraps "Akela", Phacelia, Rotklee, Winterrübse, Herbstrübe, Alexandrinerklee, Grünkohl |